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Da wir in Schaffhausen heimisch sind, ist der Rhein unser Hauptgewässer, aber das hat auch seine Tücken. Es ist nicht nur, dass es eine sehr starke Strömungen hat, sondern auch versunkene Bäume mit spitzen Ästen, Felsblöcke, Brückenpfeiler und Wiffen (Schifffartzeichen) usw., die viele Gefahren in sich bergen.

In den warmen Monaten ist der Rhein ein Erholungsparadies für Wassersportler und es herrscht ein reges Treiben auf dem Fluss. Die Schifffahrtsbetriebe haben ihre Saison und auch der private Bootsverkehr, mit Schiffen die meist einen sehr geringen Tiefgang haben und somit mit ihren Booten oft nahe am Ufer entlang fahren. Aber auch die Fischer, die mit ihren Angelruten ihr Glück versuchen sind auf dem Rhein anzutreffen. In dieser Zeit haben wir Taucher im Rhein nichts zu suchen, denn es ist einfach zu gefährlich. Doch in der Nacht, wenn der ganze Rummel verschwunden ist, kann man mit guter Beleuchtung und nach Absprache mit den Schifffahrtsbetrieben (Nachtfahrten mit Radar), einen sehr schönen und interessanten Tauchgange erleben.

Weil es im Rhein auch Hinterwasser und Wirbel hat, kann man sich nicht auf die Flussrichtung des Wassers verlassen. Darum wird auch hier der Kompass eingestellt, damit der Taucher nie die Orientierung verliert. Ach ja, die Tauchboje, sie ist ja so etwas Nützliches! Man kann sich so schön darin verfangen und wenn ein Schiff kommt, sollte es ausweichen!? Leider kann es dies eben nicht, denn durch die Schifffahrtsrinne ist es ihm nicht möglich, zu weichen. Die Motoren ( Schrauben ) können nicht abgestellt werden, weil sonst das Schiff Quer zur Strömung steht.

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